Oszilloskop

Übersicht

Mit dem Oszilloskop können Sie gleichzeitg sechs Parameter des Servoverstärkers graphisch darstellen. Mit den Optionen Vollbild und Normalansicht schalten Sie von der Konfiguration des Oszilloskop (Normal) und einer vergrößerten Darstellung des Oszilloskopausgangs (Voll) um. In der Normalansicht können Sie Oszilloskopeinstellungen konfigurieren, speichern und wiederherstellen. Unten rechts in der Ecke der normalen Ansicht befindet sich außerdem ein Feld mit der Statusanzeige sowie Schaltflächen für Oszilloskop und Servoverstärker (Bewegung stoppen, Servoverstärker freigeben, Aufzeichnung starten und Aktualisieren).

Verwendung des Oszilloskops

Sie können Oszilloskop-Plots mit Hilfe der nachstehend aufgeführten Registerkarten konfigurieren:

Registerkarte Funktion

Kanäle

Wählen Sie die Datenquelle, die Achsen und das Erscheinungsbild von Plots aus.

Zeitbasis und Trigger

Legen Sie die Menge der aufzuzeichnenden Daten und den Beginn der Datenaufzeichnung fest.

Ergebniskanäle Definieren Sie Ergebniskanäle (Math. Kanäle) berechnet aus zwei existierenden Kanälen.

Service-Fahrt

Erzeugen Sie eine einfache Bewegung.

Fahraufträge

Verwenden Sie Fahraufträge.

Servo Gains Stellen Sie die Schleifenverstärkungen für Achsen ein

Alle Verstärkungen

Zeigt alle aktuellen Einstellungsverstärkungen im Servoverstärker an und ermöglicht die manuelle Bearbeitung der Verstärkungen.

AR Filter

Bearbeiten Sie die Filtereinstellungen.

Speichern und Drucken

Speichern oder drucken Sie das Diagramm als Bild. Anzeigen, Speichern oder Drucken der Rohdaten.

Messungen

Grundlegende Statistiken der Daten anzeigen.

Cursor

Aktiviert die Cursor und zeigt die Daten an den Cursorpositionen an.

Anzeige

Dient zum Schwenken, Zoomen und Steuern des Rasters und der Hintergrundfarbe.

Einstellungen Voreinstellungen und Gruppeneinstellung der Y-Achse konfigurieren. Einstellungen speichern, importieren oder exportieren.

Registerkarte „Kanäle“ des Oszilloskops

Über die Registerkarte Kanäle können Sie bis zu sechs Kanäle gleichzeitig für die Aufzeichnung auswählen. Wählen Sie die Daten aus, die für jeden Kanal aufgezeichnet werden sollen (siehe Keyword Picker für weitere Informationen, wie dies sehr einfach durchgeführt werden kann). Sie können auch die Farbe für jeden Kanal, den Datentyp der Y-Achse sowie die Spalten Filter und Filter Frequenz setzen. Sobald eine Aufzeichnung am Bildschirm des Oszilloskops angezeigt wird, können Sie einen Kanal von der Anzeige entfernen, indem Sie auf Ausblenden klicken.

Spalte "Quelle"

Um einen Kanal für die Aufzeichnung auszuwählen, klicken Sie auf die gewünschte Quelle und wählen dann den entsprechenden Kanal aus. Zur Auswahl stehen folgende Optionen: „Keine“ (an diesem Kanal werden keine Daten erfasst), voreingestellte Spurarten oder Eingabe einer benutzerdefinierten Spur. Mit der Option „<Benutzerdefiniert>“ können Sie Daten von vordefinierten Standorten aufzeichnen. Diese Standorte werden werkseitig vorgegeben, um seltenere Werte zu erfassen.

Spalte „Farbe“

Bei gültigen Quellen können Sie auf die Farbe in der Registerkarte „Farbe“ klicken und eine vom Standard abweichende Farbe wählen oder Ihre eigene Farbe erzeugen.

Spalte „Ausblenden“

Markieren Sie das Feld Ausblenden, um eine bestimmte Plotspur auszublenden. Diese Funktion kann es einfacher machen, sich auf bestimmte Graphen zu konzentrieren.

Spalte „Y-Achse“

In der Spalte „Y-Achse“ legen Sie fest, auf welcher Y-Achse der Kanal dargestellt wird. Es gibt mehrere vordefinierte Y-Achsengruppen. Klicken Sie auf das Element in der Spalte, um die Bezeichnung der Spur zu ändern.

Spalte „Filter und Filterfrequenz“

Markieren Sie dieses Feld und wenden Sie über die Frequenzspalte einen Tiefpass-Filter auf die erfassten Daten an. Der Filter wird bei der Erfassung der Daten angewandt. Eine Anwendung auf bereits erfasste Daten erfolgt nicht, wenn dieses Feld nach der Erfassung markiert wird.

Registerkarte „Zeitbasis und Trigger“ des Oszilloskops

In der Registerkarte Zeitbasis und Trigger legen Sie fest, wie viele Daten erfasst werden und wann die Aufzeichnung der Daten gestartet (ausgelöst) wird. Sie können die Länge der Aufzeichnung in Millisekunden (ms) und die Abtastfrequenz in Hertz (Hz) festlegen. Die Anzahl der Abtastungen ist ein berechneter Wert, der zur Referenz angezeigt wird. Der Trigger kann so eingestellt werden, dass er sofort ausgelöst wird, wenn Sie auf Aufnahme starten klicken, oder ausgelöst wird, wenn ein bestimmter Wert für ein bestimmtes Signal erreicht ist. Die Standardansicht Zeitbasis und Trigger gibt die Aufnahmezeit, die Abtastfrequenz und entweder einen sofortigen Trigger oder einen Trigger an, der auf einer von vielen vordefinierten Quellen basiert. Klicken Sie auf die Schaltfläche Mehr in dieser Ansicht, um eine bestimmte Anzahl an Abtastungen, Abtastfrequenz, Abtastintervalle festzulegen und auf weitere Trigger-Optionen zuzugreifen.

Wenn Sie eine andere Quelle als Unverzögert wählen, können Sie die Stufe, Position und Flanke für den Trigger-Wert festlegen.

Das nachfolgende Beispiel verdeutlicht die Auslösung:

Registerkarte „Zeitbasis und Trigger“ des Oszilloskops, Ansicht „Mehr“

Klicken Sie auf Mehr, um zusätzliche Optionen für die Konfiguration von Zeitbasis und Trigger anzuzeigen.

 

Im Bereich Abtastung dieser Ansicht können Sie die Aufzeichnungslänge durch Eingabe einer Abtastfrequenz und der Anzahl Abtastungen festlegen. Hier ist die Aufzeichnungszeit ein berechneter Wert, der zur Referenz angezeigt wird.

Was ist ein Trigger (Auslöser)?

Mit dem Auslöser können Sie den Startpunkt der vom Oszilloskop erfassten Daten präzise steuern. Wenn Sie beispielsweise eine große Überspannungsspitze suchen, stellen Sie den Auslöser so ein, dass das Oszilloskop mit der Aufzeichnung beginnt, sobald es die große Überspannungsspitze erkennt. In diesem Abschnitt wird die Triggerfunktionalität des Oszilloskops beschrieben.

Testsignal

Als Beispiel empfiehlt es sich, Schwankungen in einer Aufzeichnung eines Testsignals zu untersuchen, das ein Sägezahnsignal erzeugt. Dieses Signal startet bei 0 und steigt mit jeder Abtastung des Servoverstärkers (1/16.000 Sekunde) auf maximal 9 an und kehrt dann zu 0 zurück. Das Signal wird unendlich fortgesetzt. Die Aufzeichnung dieses Signals ist unten dargestellt.

Triggertyp

Der Bereich Trigger in der Ansicht Mehr bietet eine höhere Flexibilität als die Standardansicht. Hier können Sie 6 Triggertypen festlegen (REC.TRIGTYPE ) (REC.TRIGTYPE ):

Typ REC.TRIGTYPE Wert Beschreibung
Unverzögert 0 In dieser Betriebsart beginnt die Aufzeichnung, sobald der Servoverstärker den Aufzeichnungsbefehl (REC.TRIGTYPE ) (REC.TRIGTYPE ) empfängt.
Befehl / Bei nächstem Befehl 1 Bei diesem Trigger-Typ definieren Sie einen Trigger für den nächsten Telnet-Befehl, den der Servoverstärker empfängt. Dieser Typ empfiehlt sich in einer Telnet-Sitzung über Hyperteminal (oder ein ähnliches Programm). sendet ununterbrochen Telnet-Befehle, daher wird dieser Typ normalerweise nicht in einer -Sitzung verwendet.
Parameter / Bei Quellsignal 2 Mit dieser Option legen Sie eine Trigger-Quelle sowie die Bedingungen für die Auslösung der Datenaufzeichnung fest. Dieser Typ ist der Auslösung bei Oszilloskopen sehr ähnlich.
Boolsche 3 Mit dieser Option wird ein Trigger bei einem Boolean (0 oder 1) gesetzt, beispielsweise beim aktiven Status des Servoverstärkers. Der Bereich wird ausgelöst, wenn die Quelle dem entspricht, was die Steigung anzeigt: 1, wenn die Steigung positiv ist, und 0, wenn die Steigung negativ ist.
Genau 4 Dieser Triggertyp gibt an, dass das Signal genau mit dem angegebenen Triggerwert übereinstimmen muss.
Bit-Maske 5 Dieser Triggertyp gibt an, dass das mit der Triggermaske (REC.TRIGMASK ) (REC.TRIGMASK ) UND-verknüpfte Signal mit dem angegebenen Triggerwert übereinstimmen soll.

Für den Bitmaskentyp gibt es keine Möglichkeit, die Maske in der Benutzeroberfläche festzulegen. Geben Sie die Maske mit dem Parameter (REC.TRIGMASK ) (REC.TRIGMASK ) an, wie das folgende Beispiel zeigt:

Wenn wir auslösen möchten, wenn sowohl DOUT1 als auch DOUT2 gesetzt sind, können wir (REC.TRIGMASK ) (REC.TRIGMASK ) ebenfalls auf 3 setzen. Das Oszilloskop zeichnet 10% Pre-Trigger auf und tut dies, wenn die Änderung des Signals in positiver Richtung erfolgt.

Trigger-Position

Mit Trigger-Position (REC.TRIGPOS ) (REC.TRIGPOS ) können Sie Daten erfassen, die vor dem Auslösen auftreten. Wenn eine seltene Bedingung eintritt, möchten Sie möglicherweise feststellen, welche Bedingungen dazu führten. Mit der Triggerposition können Sie kontrollieren, wie viele Signale vor Auftreten der Auslösebedingung erfasst werden.

Die Trigger-Position wird in Prozent (%) angegeben. Wenn Sie eine Trigger-Position von X % eingeben, dann liegen X % der Daten vor 0 ms in der Datenzeit und 100-X % (der Rest der Daten) bei oder über 0 ms. In der Abbildung unten ist die Trigger-Position auf 25 % (REC.TRIGPOS 25) (REC.TRIGPOS 25) eingestellt.

Im Oszilloskop ist der Nullpunkt eindeutig. Wenn die Daten über REC.RETRIEVE REC.RETRIEVE oder ähnliche Befehle gesammelt werden, wird die Zeit nicht zurückgegeben. Daher ist Vorsicht geboten, wenn es wichtig ist, den Trigger-Punkt zu verstehen.

Die Trigger-Position wird nicht im Trigger-Typ „Unverzögert“ (TRIGTYPE 0) verwendet.

Trigger-Wert

Der Trigger-Wert (REC.TRIGVAL ) (REC.TRIGVAL ) legt einen Zielwert fest, der den Beginn der Aufzeichnung auslösen soll. Der Triggerwert wird nur für den Trigger-Typ Parameter/Bei nächstem Signal, Parameter/Genau und Parameter/Bit-Mask verwendet.

Der Triggerwert wird im booleschen Triggertyp nicht verwendet. Verwenden Sie zur Festlegung der Polarität des Boolean-Triggers die Trigger-Flanke.

Der Triggerwert ist nur eine Zahl mit der Einheit des Quellensignals.

Das folgende Beispiel zeigt die Auslösung bei einem Triggerwert von 3 (REC.TRIGVAL 3) (REC.TRIGVAL 3) und positiver Triggerflanke (REC.TRIGSLOPE 1)(REC.TRIGSLOPE 1). Wie aus dem Beispiel ersichtlich, wird die Aufzeichnung zum Zeitpunkt Null ausgelöst, wenn die Quelle den Wert 3 erreicht.

 

Wenn die Triggerflanke negativ ist (REC.TRIGSLOPE 0)(REC.TRIGSLOPE 0), wird der Triggerwert ausgelöst, wenn:

Auswirkungen eines Aufzeichnungsabstands

Wenn die Aufzeichnungsrate unter 16.000 Hz (REC.GAP > 1) (REC.GAP > 1) liegt, kann dies die Auslösung der Aufzeichnung beeinträchtigen. Bei Verwendung von Prä-Triggering und einer Aufzeichnungsrate von weniger als 16.000 Hz wird der Trigger nur alle N- Samples ausgewertet, wobei N dem Wert von REC.GAP (REC.GAP entspricht. Diese Bedingung hat zwei Auswirkungen:

  1. Sie können Triggerpunkte verlieren, deren Dauer kleiner als N Abtastungen sind, mit N = Wert von REC.GAP (REC.GAP . Dies geschieht, weil der Trigger nur alle N Abtastungen ausgewertet wird.

Eine Umgehung der oben beschriebenen Auswirkungen ist durch Einstellen der Position für den Aufzeichnungs-Trigger auf Null (REC.TRIGPOS 0) (REC.TRIGPOS 0) möglich. Auf diese Weise werden Konflikte zwischen Vorauslösungs- und Nachauslösungstaktung vermieden, und eine Auswertung des Triggers bei jeder Abtastung ist sichergestellt, sodass die oben beschriebenen Fälle nicht auftreten.

Triggerflanke

Mit der Triggerflanke legen Sie fest, ob bei einem positiven oder negativen Wechsel in der Triggerquelle ausgelöst wird. Die Triggerflanke hat unterschiedliche Auswirkungen auf den Triggertyp „Boolean“ und auf den Modus „Beim nächsten Signal“.

Triggertyp „Boolean“

Bei Verwendung des Typs „Boolean“:

Der Triggertyp „Boolean“ ist ein Statustrigger. Für die Auslösung mit der positiven Flanke ist kein Übergang von 0 nach 1 erforderlich. Wenn die Triggerquelle 1 vom Start entfernt ist, löst die positive Flanke unverzögert aus.

Triggertyp „Beim nächsten Signal“

Mit dem Triggertyp „Beim nächsten Signal“ können Sie festlegen, ob die Aufzeichnung auslöst, wenn das Signal die Triggerstufe in positiver oder negativer Richtung kreuzt. Dabei muss das Signal lediglich die Trigger-Stufe erreichen, ein Passieren ist nicht erforderlich.

In den folgenden Beispielen ist der Trigger-Wert auf 3 gesetzt (REC.TRIGVAL 3.000)(REC.TRIGVAL 3.000). Wie der Abbildung zu entnehmen ist, tritt der Trigger genau dann auf, wenn das Signal von 2 nach 3 wechselt, da es 3 erreicht hat. Bei negativer Flanke wird ausgelöst, wenn das Signal von 9 nach 0 wechselt, da es auf dem Weg dorthin 3 kreuzt.

Ergebniskanäle

Die Registerkarte Math. Kanäle wird benutzt, um einen aus zwei anderen Kanälen berechneten Ergebniskanal zu erzeugen. Der Ergebniskanal kann zwei multiplizierte, dividierte, addierte oder subtrahierte Kanäle darstellen.

Einen benutzerdefinierten Ergebniskanal hinzufügen und konfigurieren

Wählen Sie Hinzufügen in der Registerkarte.

Die Konfiguration eines benutzerdefinierten Ergebniskanals benutzt zwei bereits definierte Kanäle und führt eine Rechenoperation mit diesen durch. Um die Parameterquelle für die Berechnung zu ändern, wechseln Sie entweder zur Registerkarte Kanäle und wählen dort eine neue Quelle für den Kanal, oder weisen Sie Ihren Ergebniskanal-IDs (CH. -IDs) andere existierende Kanäle zu.

Einstellung Beschreibung
Name Anzeigename für diesen Ergebniskanal im Oszilloskop.
Farbe Farbe für diesen Ergebniskanal im Oszilloskop.
Achse Definiert die Y-Achse für den Ergebniskanal. Wählen Sie existierende Achse oder benutzerdefinierte Achse (in Registerkarte Einstellungen erzeugt).
Einheit Benutzerdefinierter Text. Dieser Text wird nur für User-tracking benutzt und hat keine Auswirkungen auf andere Einheiten.
Ausblenden Anklicken um dieses Ergebniskanal zu verstecken.
Kanal ID 1 Wählen Sie den ersten Kanal, der für die Berechnung benutzt werden soll. Verstärkung und Offset sind konfigurierbar und werden berechnet mit Verstärkung1*(Ch. ID1 + Offset1).
Operator Wählen Sie die Rechenoperation aus.
Kanal ID 2 Wählen Sie den zweiten Kanal, der für die Berechnung benutzt werden soll. Verstärkung und Offset sind konfigurierbar und werden berechnet mit Verstärkung2*(Ch. ID2 + Offset2).

Klicken Sie auf OK, der benutzerdefinierte Ergebniskanal wird dem Oszilloskop hinzugefügt. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Y-Achse erstellen (in Registerkarte Einstellungen), wird der Ergebniskanal in einer anderen Skalierung angezeigt. Im Beispiel unten ist der Geschwindigkeitsfehler ein benutzerdefinierter Ergebniskanal von AXIS#.VL.CMD - AXIS#.VL.FB, angezeigt an der Y-Achse mit Namen Custom, während AXIS#.VL.CMD und AXIS#.VL.FB selbst an der Y-Achse Geschwindigkeit dargestellt werden.

Klicken Sie auf OK, der benutzerdefinierte Ergebniskanal wird dem Oszilloskop hinzugefügt. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Y-Achse erstellen (in Registerkarte Einstellungen), wird der Ergebniskanal in einer anderen Skalierung angezeigt. Im Beispiel unten ist der Geschwindigkeitsfehler ein benutzerdefinierter Ergebniskanal von VL.CMD - VL.FB, angezeigt an der Y-Achse mit Namen Custom, während VL.CMD und VL.FB selbst an der Y-Achse Geschwindigkeit dargestellt werden.

Wenn der benutzerdefinierte Ergebniskanal auf ungültige Daten zurückgreift, wird kein resultierender Graph gezeichnet und eine Warnmeldung ausgegeben. Prüfen Sie die Ch. IDs Ihres Ergebniskanals und die Kanalquellen in der Registerkarte Kanäle auf korrekte Konfoguration.

Benutzerdefinierte Ergebniskanäle speichern

Ergebniskanäle können für spätere Verwendung gespeichert werden, wenn eine neue Voreinstellung erzeugt wird.

Service-Fahrt

Die Registerkarte "Service Motion" bietet fast dieselbe Oberfläche wie der Bildschirm "Service Motion" auf Achsenebene. Der Hauptunterschied besteht darin, dass beide Achsen durch vertikal ausgerichtete Registerkarten auf der linken Seite des Bildschirms dargestellt werden. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Seite Service Motion. Diese Registerkarte bietet eine kompakte Ansicht aller Service Motion Elemente.

Fahraufträge

Diese Registerkarte enthält alle aktiven Fahraufträge für Achse 1 und 2.

Servoverstärkungen

Diese Registerkarte bietet eine bequeme Möglichkeit, die Regelkreisverstärkungen für beide Achsen einzustellen.

Alle Verstärkungen

Diese Registerkarte enthält alle Verstärkungseinstellungen im Gerät.

AR Filter

Diese Registerkarte enthält die Einstellungen der Antiresonanzfilter.

Speichern und Drucken

Diese Registerkarte ist nützlich, um die angezeigten Daten aufzuzeichnen (oder um aufgezeichnete Daten anzuzeigen). Wenn Sie das sichtbare Bild speichern möchten, können Sie die Schaltfläche "Bild speichern unter ..." verwenden, hier können Sie die verschiedenen Bildformate auswählen. Ebenso können Sie die Schaltfläche "CSV-Datei speichern ..." verwenden, um alle aufgezeichneten Daten im CSV Format zu speichern. Sie können das Bild oder die CSV-Datei auch per E-Mail senden oder Excel starten, um die CSV-Daten zu lesen. Im Bereich Benutzer-Notizen können Sie Notizen speichern und mit den gespeicherten Daten verknüpfen. Mit der Schaltfläche "CSV-Datei laden ..." können Sie auch Daten aus einer zuvor aufgenommenen Aufzeichnung laden.

Messungen

Auf dieser Registerkarte werden Statistiken zu den Daten angezeigt, die für jeden der Kanäle aufgezeichnet wurden: Durchschnitt, Minimum, Maximum, Spitze zu Spitze, True RMS, AC RMS und die Einheiten.

AC RMS und True-RMS

In Registerkarte Messung gibt es eine Spalte für AC RMS und eine Spalte für True RMS. Der wahre oder vollständige Effektivwert ist der korrektere Effektivwert eines Signals und enthält alle DC-Terme im Wert. AC RMS entfernt den Gleichstromanteil und zeigt nur den Effektivwert als Standardabweichung des Signals an.

True RMS = Sqrt{Sum(x[n]^2)/N} mit N = Anzahl der Punkte
AC RMS = Sqrt{(True RMS)^2 - (DC oder  Durchschnittswert)^2}

Cursor

Auf dieser Registerkarte können Sie Flexionen im aufgezeichneten Signal messen und die Werte an den beiden Cursorpositionen messen. Um die Cursor sichtbar zu machen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Cursor anzeigen" (siehe unten). Ziehen Sie dann die Cursor wie unten gezeigt per Drag & Drop, um den Abstand zwischen den Sägezahnsenken zu messen.

Anzeige

Auf der Registerkarte Anzeige können Sie den sichtbaren Bereich des Diagramms verschieben und seine Größe ändern. Außerdem können Sie das Raster und andere verschiedene Funktionen ein- oder ausblenden. Mit dem Kontrollkästchen "Daten anzeigen" können Sie die Daten anzeigen, ohne Excel zu starten.

Oszilloskop-Einstellungen

Über die Oszilloskopeinstellungen werden die Parameter des Oszilloskops gespeichert und wieder hergestellt. Sie können mehrere Einstellungen, auch als „Vorgaben“ bezeichnet, unter verschiedenen Namen speichern. Sie können die Vorgaben speichern, löschen, importieren oder exportieren. Die Einstellungen werden in der -Projektdatei (default.wbproj) gespeichert und von allen Servoverstärkern in verwendet.

Laden einer Einstellung (Vorgabe) in den Bildschirm „Oszilloskop“

Im Abschnitt „Oszilloskop Einstellungen“ werden vorhandene Vorgaben im Feld Einstellungswahl aufgeführt. Um eine Einstellung in den Bildschirm „Oszilloskop“ zu laden, wählen Sie die gewünschte Vorgabe in der Liste Einstellungswahl.

Erstellen einer neuen Vorgabe

  1. Bearbeiten Sie die Parameter des Oszilloskops.
  2. Wählen Sie die Registerkarte Einstellungen.
  3. Klicken Sie auf Speichern unter. Das folgende Dialogfenster wird geöffnet:
  1. Geben Sie den Namen der Einstellung ein und klicken Sie OK. Die aktuellen -Einstellungen werden als Vorgabe unter dem angegebenen Namen gespeichert und in der Liste angezeigt.

Speichern oder Löschen einer Vorgabe

Speichern speichert alle Änderungen an der geöffneten Vorgabe. Löschen löscht die geöffnete Vorgabe.

Importieren einer Vorgabe

So importieren Sie die in der ausgewählten Einstellungsdatei enthaltenen Vorgaben:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Import“; das folgende Dialogfenster wird geöffnet:
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Auswählen...“, um die Einstellungsdatei auszuwählen.
  3. Alle Vorgaben in der ausgewählten Einstellungsdatei werden angezeigt.
  4. Wählen Sie die Vorgaben bzw. heben Sie die Auswahl auf und klicken Sie dann auf „Import“.
  5. Ist der Name der Vorgabe bereits in der Anwendung vorhanden, wird der Benutzer in einer Meldung aufgefordert, den Namen zu ersetzen oder zu ignorieren.

Exportieren einer Vorgabe

So exportieren Sie eine Vorgabe in eine Datei:

  1. Klicken Sie auf Export. Daraufhin wird das folgende Dialogfenster angezeigt:
  2. Die vorhandenen Vorgaben werden angezeigt, und der Benutzer kann eine Vorgabe für den Export markieren bzw. die Auswahl aufheben.
  3. Wählen Sie den Dateinamen für den Export.
  4. Klicken Sie auf Export, um die gewählten Vorgaben in eine Datei zu exportieren.

Skalierung und Zoomen der Oszilloskopachse

Das Oszilloskop bietet zwei Mechanismen, mit denen Sie Daten darstellen können:

Für jede Achse stehen zwei Skalierungsmodi zur Verfügung:

Diese Funktionen stehen im Kontextmenü zur Verfügung, das durch Rechtsklick auf die Achsenzone geöffnet wird. Mit einem Linksklick in die Achsenzone werden die Funktionen des manuellen Bereichs aufgerufen. Mit Hilfe von ergänzenden Funktionen können Sie die Größe aller verfügbaren Achsen anpassen, was Ihnen einen guten Überblick verschafft.

Mit Hilfe der Zoomfunktionen können Sie in einem Teilbereich der Grafik navigieren. Sobald Sie den Zoom zurücksetzen, werden die ursprünglichen Skalen wieder angezeigt.

Wenn in der Registerkarte „Anzeige“ die Option „Achsenskalierung beibehalten“ aktiviert ist, werden die Skalen der Achsen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufzeichnungen beibehalten. Zur Visualisierung eines bestimmten Verhaltens können Sie Feineinstellungen der Skala vornehmen und bei einer zweiten Aufzeichnung verwenden.Auf diese Weise wird das gleiche Verhalten angezeigt, ohne dass die Abstimmung erneut vorgenommen werden muss. Wenn die Option nicht markiert ist, wird die Größenanpassung nach jeder Aufzeichnung vorgenommen. Diese Einstellung wird beim Schließen von zurückgesetzt und sollte daher explizit beim nächsten Start erneut vorgenommen werden.

Manueller Bereich pro Achse

Sie können die Achsenskalierung manuell ändern, indem Sie nach der Aufnahme der Daten mit der rechten Maustaste auf die Y-Achse klicken und Einstellen manuelle Skalierung anklicken.. Geben Sie den Minimal- und Maximalwert der Y-Achse ein. Klicken Sie auf OK, um die Y-Achse auf den neuen Bereich einzustellen.

Anzeige der Einheiten auf der Y-Achse

Die Einheit der Y-Achse wird angezeigt, wenn alle Signaleinheiten des Oszilloskops für diese Y-Achse identisch sind. Falls unterschiedliche Einheiten für verschiedene Signale gelten, werden die Einheiten mit [-] angezeigt. Wenn beispielsweise die Y-Achse der Geschwindigkeit die Signale AXIS#.VL.FB und AXIS#.IL.CMD darstellt, wird die Einheit mit [-] angezeigt, da die Einheiten für diese Parameter unterschiedlich sind. Wenn AXIS#.IL.CMD ausgeblendet ist, dann wird die richtige Einheit, U/min, für AXIS#.VL.FB angezeigt.

Die Einheit der Y-Achse wird angezeigt, wenn alle Signaleinheiten des Oszilloskops für diese Y-Achse identisch sind. Falls unterschiedliche Einheiten für verschiedene Signale gelten, werden die Einheiten mit [-] angezeigt. Wenn beispielsweise die Y-Achse der Geschwindigkeit die Signale VL.FB und IL.CMD darstellt, wird die Einheit mit [-] angezeigt, da die Einheiten für diese Parameter unterschiedlich sind. Wenn IL.CMD ausgeblendet ist, dann wird die richtige Einheit, U/min, für VL.FB angezeigt.

Zugehörige Parameter:

BODE Parameters

BODE Parameters