Glossar

Begriff

Beschreibung

60° & 120° Hall Bereiche

Methode zur Dekodierung von Logiksignalen, die von Hall-Effekt-Sensoren in einem elektronisch geschalteten dreiphasigen bürstenlosen Motor erzeugt werden.

Absolut-Encoder

Die optische Scheibe des Absolut-Encoders dient zur Erzeugung eines Digitalworts, dass N verschiedene Positionen der Welle unterscheidet. Beispiel: Bei 8 Spuren kann der Encoder 256 verschiedene Positionen oder eine Winkelauflösung von 1,406 (360/256) Grad erzeugen.

Absolute Bewegung

Positionierungsbewegung, die auf eine feste Nullposition referenziert ist. Beispiel: Wenn eine Stufe bei +500 mm positioniert ist, würde eine absolute Bewegung von +300 mm eine Annäherung von 200 mm in Richtung Ursprung (in negativer Richtung) bedeuten.

Beschleunigung

Geschwindigkeitsänderung über die Zeit. Da die Geschwindigkeit ein Vektor ist, kann sie sich auf zwei Arten verändern: in der Größe und/oder in der Richtung. Eindimensional gesehen ist die Beschleunigung die Rate, mit der sich etwas beschleunigt oder verlangsamt. Allgemein jedoch, ist die Beschleunigung eine Vektorgröße, die die Änderung der Geschwindigkeit in Größe und Richtung beschreibt.

Genauigkeit

Genauigkeit ist der Unterschied zwischen aktueller und erwarteter Position des mechanischen Systems. Sie wird in der Regel in Mikron oder Bogensekunden pro gegebenem Verfahrweg für eine Abweichung von ±3s(Sigma).

Aktuator

Mechanische Vorrichtung zur Bewegung oder Steuerung eines Mechanismus oder Systems. Der Aktuator ist in der Regel ein physikalischer Mechanismus, es kann sich jedoch auch um einen künstlichen/intelligenten Agenten handeln.

Bei der virtuellen Instrumentierung sind Aktuatoren und Sensoren die Hardware-Komplemente virtueller Instrumente. Computerprogramme virtueller Instrumente verwenden Aktuatoren zur Betätigung realer Objekte.

Almirant

Almirant ist ein schreibgeschützter Bildschirm, der dem Endbenutzer die Steuerung von Sinop ermöglicht.

STO-Eingang

Eine Sicherheitsfunktion im Verstärker, die den Neustart von Servos verhindert.

ASCII

Abkürzung für „American Standard Code for Information Interchange“. ASCII ermöglicht eine 1:1-Zuordnung (Mapping) zwischen alphanumerischen Zeichen und einem digitalen 1-Byte-Wort.

Astrolab

Astrolab ist eine in Windows integrierte Designumgebung (IDE). Sie enthält alle Tools und Editoren (basierend auf den verschiedenen IEC 61131-Sprachen), die Benutzer über den gesamten Lebenszyklus der Maschine hinweg benötigen.

Hilfs-Encoder

Beschreibt die Rückführung an der Last zum Schließen des Positionsregelkreises in kritischen Applikationen. Siehe „Encoder“.

Spiel

Als Spiel wird ein Positionierungsfehler auf Grund einer Umkehr der Fahrtrichtung bezeichnet. Das Spiel entsteht durch einen Freiraum zwischen den Elementen des mechanischen Systems. Das Spiel hat auch Auswirkungen auf die bidirektionale Reproduzierbarkeit. Mit Hilfe der Positionssteuerung kann das Spiel kompensiert werden.

Bandbreite

Im Bereich der Computernetzwerke bezieht sich die Bandbreite häufig auf eine in Bit/s gemessene Datenrate, z. B. den Netzwerk-Durchsatz. Der Grund für die Verknüpfung der Datenrate mit dem Begriff Bandbreite liegt darin, dass der Grenzwert für die Datenrate einer physikalischen Kommunikationsverbindung mit der Bandbreite in Hertz zusammenhängt.

Bandbreite

Frequenz, bei der die kleine Signalantwort eines Servosystems zu fallen beginnt; die Spektrumsleistung wird durch die Erhöhung der Servo-Bandbreite verbessert, allerdings schränken strukturelle Resonanzen die erreichbar Bandbreite in der Regel ein.

CPU

Blackfin ist der Name einer Baureihe von 16/32-Bit Mikroprozessoren mit integrierter DSP-Funktion (Digital Signal Processor) Funktion, die traditionell nur einen kleinen, energieeffizienten Mikrocontroller beinhalten. -.

Bremse

Betätigt oder gelöst

Die zwei Zustände der Bremse.

Ein Gerät zum Verlangsamen oder Stoppen einer Motorbewegung, oder alternativ ein Gerät, das einen erneuten Bewegungsstart verhindert (Haltebremse).

Bürstenloser Servomotor

Ein Motor mit Dauermagneten im Rotor und elektrische Wicklungen im Stator. Die Kommutierung des Stroms in den Wicklungen wird in der Regel über externe Schalttransistoren und Hall-Effekt-Detektoren erreicht. Dadurch müssen keine Bürsten gewartet werden und es entstehen keine EMV Störungen durch Bürstenfeuer.

Belegt/Frei

AKD unterstützt nur jeweils eine Verbindung gleichzeitig. Wenn eine Verbindung benutzt wird, ist der Verstärker belegt. Wenn keine Verbindung genutzt wird, ist der Verstärker frei.

CAM Profiling

Die Position einer Slave-Achse ist mathematisch mit der Position einer Master-Achse verknüpft. Ein gutes Beispiel ist ein System, in dem sich zwei rotierende Trommeln in einem gegebenen Verhältnis zueinander drehen. Ein weiterentwickelter Fall eines elektronischen Getriebes ist die elektronische Nockenschaltung. Bei elektronischer Nockenschaltung folgt eine Slave-Achse einem Profil, das eine Funktion der Master-Position darstellt. Das Profil muss eine mathematische Funktion, aber nicht notwendigerweise linear sein.

CANopen

CANopen ist ein Kommunikationsprotokoll und eine Geräteprofil-Spezifikation für eingebettete Systeme zum Einsatz in der Automatisierung für Echtzeit-Feldbusse.

Einseitige Belastung

Eine Last, die nicht symmetrisch befestigt ist. Solche Lasten erzeugen Drehmomente während des Verfahrwegs, die resultierenden Deformationen setzen die Präzision herab.

Caret-Zeichen

Der Begriff Caret wird auch in Software Terminologie benutzt. Hier ist der Texteinfügepunkt gemeint, meist durch einen senkrechten blinkenden Strich dargestellt. In diesem Zusammenhang wird der Begriff Caret oft mit dem Wort Cursorverwechselt, obwaohl Cursor meist für den Mauszeiger benutzt wird.

Umwandlung

Siehe „Typumwandlung“.

Geschlossener Regelkreispositionierung

Verwendung von Rückführeinheiten (Encoder, Resolver, Interferometer usw.), die einem Motor die präzise Positionierung einer anwenderseitigen Nutzlast ermöglichen.

CmdGain

Legt die Befehlsverstärkung für den Befehlseingang fest.

CmdOffset

Legt den Befehlsoffset für den Befehlseingang fest.

CmdSrc

Wählt für den Befehl die Variable Analog, PWM oder Befehl.

Reibungskoeffizient

Definiert als Verhältnis zwischen der Kraft, die benötigt wird um eine Last zu in Bewegung zu setzen und der Gewichtskraft der Last. Typische Werte für Kugel- und Walzenlager sind 0,001 to 0,005.

Cogging Kompensation Cogging Kompensation wird benutzt, um Cogging Effekten, die im Motor vorhanden sind, durch eine zusätzliche Strom-Vorsteuerung entgegenzuwirken. Das Resultat ist eine Reduktion der Geschwindigkeitswelligkeit, besonders bei kleiner Geschwindigkeit.

COM

COM ist die Bezeichnung für eine serielle Schnittstelle. Es kann sich sowohl um physikalische Ports als auch um virtuelle Ports handeln, die z. B. von Bluetooth oder USB-Seriell-Adaptern angelegt werden.

Schütz

Ein Schütz ist ein elektrisch gesteuerter Schalter (Relais) zum Schalten eines Stromkreises. Die Aktivierung eines Schützes erfolgt durch ein Eingangssignal mit niedriger Spannung / niedrigerem Strom als das Schütz zum Schalten verwendet. Im Gegensatz zu einem Leistungsschalter ist ein Schütz nicht dazu vorgesehen, einen Kurzschlussstrom zu unterbrechen.

Benutzerspezifisch

Bezeichnet vom Benutzer modifizierte oder definierte Elemente (z. B. benutzerspezifische Einheiten oder Einstellungen).

DeviceNet

DeviceNet ist ein Kommunikationsprotokoll (basierend auf CAN), wird benutzt in der Automatisierungsindustrie zum Verbinden von Steuergeräten. Typische Applikationen: Datenaustausch, Sicherheitsvorrichtungen und große E/A-Steuerungsnetzwerke.

Drive

In der Elektrotechnik ist ein Verstärker ein elektronisches Gerät, der die Leistungsversorgung eines Motors regelt.

Treiber

In den Bereichen Computer und Elektronik ist ein Treiber eine Software-Komponente, die das Zusammenwirken höherrangiger Computerprogramme mit einem Hardware-Gerät ermöglicht.

Die Kommunikation zwischen Treiber und Gerät erfolgt meist über den Computer-Bus oder das Kommunikations-Teilsystem, an das die Hardware angeschlossen ist.

Außermittigkeit

Die Exzentrizität ist die Entfernung zwischen Zentrum der Montageplatte und Zentrum des Rotors. Ist unabhängig von der Position.

Encoder

Erzeugt ein Signal, das direkt proportional zur Bewegung der Motorwelle ist. Dieses Signal wird zur Regelung von Wellenposition und -geschwindigkeit in den Regelkreis eingespeist. Siehe auch Optische Encoder.

Die gebräuchlichsten Encoder-Typen sind:

  • Inkrementalgeber/Serielle Encoder
  • Hall-Effekt-Sensoren
  • Resolver
  • Tachogeneratoren

Encoder-Schritte

Wird nach einer Quadratur-Dekodierung verwendet.

Encoder-Strichzahl

Wird vor einer Vervierfachung verwendet.

Umgebungsbedingungen

Umgebungsobjekte sind globale Objekte, die vor Ausführung des Skripts existieren. Typischerweise sind es globale Objekte in Astrolab, die vom Skript verwendet werden können.

EtherCAT

"Ethernet for Control Automation Technology" EtherCAT ist ein offenes, hochperformantes, ethernetbasiertes Feldbussystem. Das Entwicklungsziel von EtherCAT war, Ethernet in Automatisierungsanwendungen mit kurzen Zykluszeiten, mit geringen Schwankungen in der Kommunikation und niedrigen Hardwarekosten zu etablieren.

Ethernet

Ethernet ist eine Frame-basierte Computer Netzwerk Technologie, die mit verschiedenen Geschwindigkeiten in lokalen Netzwerken (LANs) arbeitet.

EtherNet/IP

Ein offenes Applikationslayer-Protokoll für Industrieautomation.
Das EtherNet/IP Applikationslayer-Protokoll basiert auf dem CIP Layer.

Schneller Eingang

Die Eingänge werden bei jedem Zyklus des Systems abgefragt (z.B. jede Millisekunde). Wenn eine höhere Genauigkeit oder eine schnelle Reaktion des Systems benötigt wird, ist dies möglicherweise unzureichend. Um die Lücke zu schließen, verfügen Servoverstärker über die Möglichkeit zum Anschluss von Fast Inputs (im Allgemeinen einer oder zwei). Wenn ein Ereignis einen Fast Input auslöst (z. B. wenn ein Sensor eine positive Flanke sendet), wird die Erkennung eines Signals beschleunigt (die Genauigkeit kann bis zu 1000 Mal höher sein als die Periodizität des Systems). Dann kann der zum Eingang passende Zeitstempel für Korrekturen an den PC geliefert werden.

Rückführgerät

Servosysteme benutzen ein Rückführgerät (Feedback), das an der Motorwelle oder in der Antriebsmechanik montiert ist, um Richtung, Geschwindigkeit und Position zu messen.

Feldbus

Ein Feldbus ist ein industrielles Echtzeit Netzwerksystem (z.B. CAN, PROFIBUS, sercos® usw.). Über Feldbusse können Geräte in Gebäuden/Fabriken miteinander verbunden werden.

Ebenheit des Verfahrwegs

Vertikale Abweichung vom idealen, geraden Verfahrweg.

Frame

In der Netzwerk-Terminologie wird eine Nachricht als Frame bezeichnet.

Front-End

In der Softwareentwicklung ist das Front-End der Teil eines Systems, das als direkte Schnittstelle zum Benutzer dient.

fw

Firmware.

G.p.i.b.

Ein standadisiertes Protokoll anlog zu RS232 zur Übertragung digitaler Informationen. Die GPIB Schnittstelle (auch IEEE-488 genannt) überträgt Daten parallel.

Halbschritt

Erweiterte Stromschaltsequenz aus 8 Zyklen für Schrittmotoren. Der Halbschritt verdoppelt die Auflösung, reduziert Störgeräusche und verbessert die Resonanzeigenschaften.

Hall-Effekt-Sensor

Präzise, kontaktlose Endschalter, die die Annäherung eines Magneten über einen digitalen Ausgang melden. Sie werden verwendet als präzise Positionsgeber. Die typische Wiederholgenauigkeit der Hall Sensoren ist ±1-2 Mikrometer.

Haltemoment

Schrittmotoren halten die Position mit einem magnetischen Feld, wenn sie mit Strom versorgt werden. Das Haltmoment ist das maximal mögliche Moment, bevor der Rotor in die nächste Polstellung rutscht (7.2° bei Schrittmotoren mit 200 Schritte/Umdrehung).

Referenzschalter

Verschiedene Arten von Sensoren, die benutzt werden, um eine präzise Startposition zu melden. Es kann sich um einen der folgenden Typen handeln: Standardmäßiger Endlagen-Hall-Sensor, mittig positionierter Opto-Unterbrecher mit Blockierschieber auf halbem Verfahrweg; Indexsignal an einem Linear-Encoder; an der Wellenkupplung montierter Magnet mit Hall-Sensor; Encoder mit Indexsignal ein Mal pro Umdrehung. Sensoren, die ein Signal pro Umdrehung liefern, benötigen eine logische verknüpfung mit einem Umdrehungszähler, um ein eindeutiges Psotionssignal zu liefern.

Referenzfahrt

Die Referenzfahrt dient zur Festlegung eines Positions-Offsets zum Motor auf Basis einer Positionsmessung. Auf diese wird sichergestellt, dass es sich um die physische Referenzposition handelt.

Horizontale Geradheit

Die horizontale Geradheit ist die horizontale Abweichung vom direkten Verfahrweg. Die Abweichung beim Verfahren in Richtung der X-Achse erzeugt einen Positionsfehler in Y-Richtung.

Hysterese-Fehler

Ein Hysterese-Fehler ist die Abweichung zwischen Ist- und Sollposition, die durch die elastischen Kräfte im System hervorgerufen wird. Er beeinflusst die Genauigkeit und die bidirektionale Wiederholbarkeit.

HW

Hardware

Inkrementalgeber

(Relativer Encoder)

Inkrementalgeber (Inkrementalencoder) ist einfacher aufgebaut als ein absoluter Encoder. Er enthält zwei Spurscheiben, die von zwei Sensoren abgetastet werden (Kanal A und B). Wenn die Welle rotiert, werden Pulsfolgen auf den Kanälen ausgegeben. Die Frequenz ist protortional zur geschwindigkeit, die Phasenlage der Kanäle zueinander beschreibt die Richtung.

Inkrementale (schrittweise) Bewegung

Positionierungsmodus, in dem Bewegungen anhand der zuvor gehaltenen Position referenziert werden.

Index

Nullimpuls (Nullsignal) eines Hardware-Pins, z. B. der Pin eines Digitaleingangs oder einer Rückführeinheit.

Indeximpuls

Einzelner, von einer zweiten Spur auf der Geberscheibe des Encoders erzeugter Impuls, der ein Mal pro Umdrehung ausgegeben wird und zur Anzeige einer absoluten Position der Motorwelle genutzt werden kann. Geberhersteller nennen den Indeximpuls unterschiedlich, z.B. Index, Marker, Nullimpuls oder Zero Referenz.

Induktivität

Die Fähigkeit eine Motorwicklung, Energie in einem magnetischen Feld zu speichern. Die Motorleistung ist umgekehrt propotional zur Induktivität.

Internet-Socket

Ein Internet-Socket bildet den Endpunkt eines bidirektionalen Kommunikationsflusses zwischen Prozessen in einem IP-basierten Netzwerk wie z. B. Internet. Jedem Socket ist ein Anwendungsprozess oder Thread zugeordnet. Ein Socket ist eine Schnittstelle zwischen einem Anwendungsprozess oder Thread und dem vom Betriebssystem bereitgestellten TCP/IP-Protokollstapel. Der Steckverbindungstyp ist in der Regel RJ-45.

Interrupt

Ein Interrupt ist ein asynchrones Hardware-Signal zur Anzeige eines erforderlichen Eingriffs oder ein synchrones Event in der Software zur Anzeige eines erforderlichen Wechsels auf eine andere Ausführungsfolge.

Intime

Intime Software kombiniert deterministische, harte Echtzeit Steuerung mit den Windows Betriebssystemen (Windows XP, Windows XP Embedded, Windows 2000 und Windows Server 2003) ohne zusätzliche Hardware. Intime ist speziell auf die Nutzung der leistungsstarken Funktionen der x86 Prozessorarchitektur ausgelegt. Damit laufen Ihre echtzeit- und nicht echtzeitbasierten Anwendungen auf separaten virtuellen Maschinen in einem einzigen Computer, was die einfache Entwicklung und Wartung einer kostengünstigen, zuverlässigen Steuerung ermöglicht.

Ruck (Jerk)

In der Physik bezeichnet „Jerk“ die Änderung der Beschleunigungsrate, genauer gesagt die Ableitung der Beschleunigung in Bezug auf die Zeit.

Steigungsfehler

Die Abweichung einer Spindel von der normalen Steigung. Der Fehler ist oft monoton (linear), obwohl periodische Fehler und thermische Ausdehnung der Vorhersagbarkeit Grenzen setzen.

Endschalter

Ein Sensor, in der Regel ein Hall-Effekt-Sensor, optischer Sensor, Wirbelstromsensor oder mechanischer Sensor, der zur Erkennung der Endlage einer linearen Antriebsbaugruppe verwendet wird. Neben der Aufgabe, den Verfahrweg zu begrenzen, wird er auch als präziser Referenzschalter benutzt.

Mechanischer Winkel

Mechanischer Winkel der Rückführung (0°…360°)

Mechanischer Winkel

Mechanischer Winkel der Rückführung,immer zwischen 0° und 360°.

Mikroschritt

nur bei Schrittmotoren. Erhöht die Auflösung von 200 Schritten/Umdr. auf 2.000 (~10) oder 10.000 (~50) Mikroschritte/Umdr.

Modbus

Modbus ist ein serielles Kommunikationsprotokoll und wird für die Verbindung industrieller elektronischer Geräte benutzt.

Modbus wird häufig benutzt, um Computer mit einem Fernbedienungsterminal in Fernwarten und SCADA Systemen zu verbinden.

Es existieren Versionen des Modbus-Protokolls für serielle Ports und Ethernet (wird häufig mit TCP/IP over Ethernet) verwendet.

Antriebstechnik

Antriebstechnik ist ein Teilbereich der Automatisierung. Position und/oder Geschwindigkeit einer Last werden über hydraulischen Pumpen, Linearaktuatoren, elektrische Motoren oder andere Servogeräte gesteuert. Die Antriebstechnik ist ein wichtiger Bestandteil der Robotertechnik und von CNC-Maschinenwerkzeugen. Die Komplexität ist jedoch höher als beim Einsatz in Spezialmaschinen, wo die Kinematik meist simpler ist. Letztere Variante der Antriebstechnik wird häufig auch als General Motion Control (GMC) bezeichnet. Antriebstechnik wird z.B. in der Verpackungs-, Druck- und Textilindustrie benutzt.

Motorstillstandstrom

Die Strommenge, die bei blockiertem Rotor an einen Motor angelegt wird und zu einem nominalen Anstieg der Temperatur führt.

Motorspitzenstrom

Der Spitzenstrom oder A Spitze ist der höchste Strom, der durch den Motor fließen kann, oder A Spitze = 1,41 X A/Phase (oder Aeff).

Nicht flüchtig (Nonvolatile)

Information wird in einem speziellen Speicher abgelegt, um auch nach Abschalten der Betriebsspannung erhalten zu bleiben. Dieser Speichertyp wird nicht flüchtiger Speicher (NV) genannt.

Steifigkeit der Mutter

Die Steifigkeit einer Spindelmutter, gemessen in N/m. Diese Steifigkeit bestimmt zusammen mit der bewegten Masse und der Lagersteifigkeit die erste natürliche Frequenz eines Spindelantriebs.

Online/Offline

Aktiv oder verbunden/inaktiv oder nicht verbunden.

Positionierung mit offenem Regelkreis

Eine Regeltechnik, üblicherweise bei Schrittmotoren verwendet. .

OpenGL

OpenGL (Open Graphics Library) ist eine genormte Spezifikation, die eine Sprach- und Plattformübergreifende API zum Schreiben von Applikationen, die 2D und 3D Grafiken erzeugen.

Softscope verwendet diese API zur Implementierung grafischer Manipulationen.

Optischer Encoder

Ein lineares oder rotatorisches Rückführgerät, das zweikanalige Informationen im vervierfachten Format liefert (sinus- oder rechteckförmige, 90° versetzte Signale). Diese zweikanalige Information ermöglicht einfachen Zählschaltungen wie ein absoluter Geber zu arbeiten.

Orthogonalität

Der Grad der Rechtwinkligkeit zwischen den beiden Achsen eines X-Y oder X-Z Tisch. Dieser Parameter wird in Bogensekunden oder Mikroradiant gemessen.

P-Code

Eine P-Code-Maschine oder Pseudo-Code-Maschine ist eine Spezifikation einer CPU (Central Processing Unit), deren Anweisungen in der Software und nicht in der Hardware ausgeführt werden.

In den P-Code übersetzte Programme werden von einem Softwareprogramm ausgeführt (interpretiert), welches das Verhalten der CPU-Spezifikation interpretiert.

Periodizität

Motorsysteme mit Hubkolben- oder Schwingermotor, der synchron zur Periodizität der elektronischen Energieversorgungsquelle arbeitet.

Der Zeitraum für die Durchführung einer Pipe ist die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Berechnungen der Sollwerte für die gleiche Pipe verbracht. Der Zeitraum für die Durchführung einer Pipe wird durch den PERIOD Parameter des Rohrblock-Eingangs angegeben.

Phasenstrom

Schrittmotoren: Nennstrom für das Nennmoment. Dieser Wert basiert in der Regel auf einpoligem (Halbspulen-) Betrieb. Die Wahl des angeschlossenen Motors hat erheblichen Einfluss auf die Leistung.

Phasenfolge

Spezifische Folge von Änderungen des Spulenstroms zur Fortbewegung eines Schrittmotors in Voll- oder Halbschritten im bzw. entgegen dem Uhrzeigersinn.

Teilung

Bei in britischen Einheiten spezifizierten Spindeln die Anzahl der benötigten Umdrehungen um die Mutter 1î zu bewegen. Beispiel: Eine Leitspindel mit 5 Teilungen hat eine Steigung von 0,200î. Bei metrischen Spindeln wird ausschließlich die Steigung (in mm) spezifiziert.

Die Steigung ist eine Drehung (Winkel-Abweichung von der idealen geraden Linie der Fahrtrichtung) um eine Achse in der horizontalen Ebene senkrecht zur Fahrtrichtung. Bei der Fahrt in X-Richtung, wird die Steigung einen Abbé Fehler in X und Z Richtung erzeugen.

Eine Winkelabweichung in Positionierungssystemen, in denen die Vorderkante des Tisches ansteigt oder abfällt was die Tabelle entlang seiner Fahrtrichtung übersetzt. Dies repräsentiert eine Rotation um eine horizontale Achse, rechtwinklig zur Fahrtrichtung.

PLCopen

Eine hersteller- und produktunabhängige weltweite Vereinigung, die als Ziel die Standardisierung von PLC Dateiformaten basierend auf XML hat.

Positionszählungen

AKD skaliert dies so dass die unteren 32 Bit die Position/Umdrehung darstellen.

Pragma

Compiler-Richtlinie mit zusätzlichen „pragmatischen“ Informationen.

Vorrang

In der Arithmetik und der Algebra ist für eine Zahl oder einen Ausdruck, dem sowohl eine binäre Operation vorangeht als auch nachfolgt, eine Regel erforderlich, die festlegt, welche Operation zuerst ausgeführt wird. Seit frühester Nutzung mathematischer Schreibweisen hat die Multiplikation unabhängig von Ihrer Position im Ausdruck Vorrang vor der Addition.

Daher gilt: 3 + 4 × 5 = 5 × 4 + 3 = 23.

Um die Reihenfolge der Operation zu ändern, verwenden wir Klammern (). Wenn also die Addition Vorrang gegenüber die Multiplikation haben soll, schreiben wir

(3 + 4) × 5 = 35.

Primär-Encoder

Rückführeinheit im/am Motor, die vom Servoverstärker ausgewertet wird. Der Primär-Encoder dient zur Forcierung einer Kommutierung. Siehe auch Encoder.

Sonde

Siehe „Softscope - Sonde“.

PROFIBUS

PROFIBUS (Process Fieldbus) ist ein Standard für Feldbus-Kommunikation in der Automatisierungstechnik. PROFIBUS ist der einzige Feldbus, der gleichermaßen in der Produktions- und Prozessautomatisierung einsetzbar ist, und hat sich auf diese Weise zum globalen Marktführer entwickelt. Weltweit

PROFIBUS ist in zwei Varianten verfügbar; die gängigere Variante DP und die weniger verbreitete Variante PA.

  • PROFIBUS DP (Decentralized Peripherals) wird in der Produktionstechnik zur Betätigung von Sensoren und Aktuatoren über eine dezentrale Steuerung eingesetzt. Hier wird der Schwerpunkt auf die zahlreichen Standard-Diagnoseoptionen gelegt. Ein anderer Nutzungsbereich ist z.B. die Verbindung von verteilter Intelligenz, das Vernetzen von mehreren Steuerungen untereinander (ähnlich PROFIBUS FMS). Es werden Datenübertragungsraten von bis zu 12 MBit/s über paarweise verdrillte Kabel bzw. Lichtwellenleiter erreicht.
  • PROFIBUS PA (Process Automation) wird in der Prozesstechnik zur Überwachung von Messgeräten über ein Prozesssteuerungssystem verwendet. Diese PROFIBUS-Variante eignet sich ideal für explosionsgefährdete Bereiche (Ex-Zone 0 und 1). Bei dieser Variante fließt ein schwacher Strom durch Busleitungen in einem eigensicheren Schaltkreis, um selbst im Fehlerfall die Bildung von Funken zu verhindern. Der Nachteil dieser Variante ist eine niedrigere Datenübertragungsrate von 31,2 kBit/s.

Programmierung

Erstellung einer Folge von Anweisungen oder Befehlen.

Quasi-geschlossene Regelkreispositionierung

Technik, bei der unter Verwendung eines Schrittmotors und eines Encoders Bewegungen im Rahmen eines offenen Regelkreises ausgeführt werden. Anschließend wird ein Encoder/Zähler überprüft und ggf. eine oder mehrere kleine Abschlussbewegung ausgeführt, um die gewünschte Genauigkeit zu erzielen.

Radialer Nachlauf

Der radiale Nachlauf ist der Positionierungsfehler des Zentrierdurchmessers an einem Rotationstisch in horizontaler Richtung, wenn sich der Tisch in der horizontalen Ebene dreht.

Ramping

Die schrittweise Beschleunigung und Verlangsamung eine Schrittmotors; essenziell bei Anwendungen, die eine Leistung jenseits des Start-/Stoppbereichs erfordern. Die Neigung der Rampe ist eine Funktion der Schneckensteigung, Last, Verstärkerspannung, Design und Motor.

Echtzeit-Computing (RTC)

RTC ist das Studium echtzeitfähige Hardware und Software System ( Totzeit zwischen Ereignis und Systemantwort). Ein Nicht-Echtzeit-System ist keiner Totzeit unterworfen, selbst dann, wenn eine schnelle Antwort oder eine hohe Leistung gewünscht oder bevorzugt werden. Rechnung getragen wird den Anforderungen von Echtzeit-Software häufig in Form von Echtzeit-Betriebssystemen und synchronen Programmiersprachen, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Echtzeit-Anwendungssoftware liefern.

Ein Echtzeitsystem kann z. B. ein System sein, in dem die Anwendung (kontextbezogen) als missionskritisch betrachtet wird.

Referenzzählung

In der Computertechnik ist die Referenzzählung eine Technik zur Speicherung der Anzahl an Referenzen, Zeigern oder Ziehpunkten auf eine Ressource wie z. B. ein Speicherobjekt oder -block. Es dient in der Regel zur Deallokation von Objekten, auf die kein Verweis mehr existiert.

Referenzsituation

Eine beliebige Situation, die darauf hinweist, dass die Referenzposition gefunden wurde.

Referenzschalter

Einstellbarer Hardware-Schalter zur Anzeige einer Referenzposition.

Aktualisieren

Befehl der grafischen Benutzeroberfläche (GUI), der die Daten neu aus dem Servoverstärker lädt und die Anzeige aktualisiert.

Bremswiderstand

Bremswiderstände sind oft erforderlich, wenn der Antrieb durch die Trägheit der Last abgebremst wird.

Leistung wird vom Motor in den Verstärker geleitet, wenn der Motor im generatorischen Betrieb arbeitet. Diese Leistung wird in den Zwischenkreiskondensatoren gespeichert, wenn diese voll geladen sind, wird die Leistung im Bremswiderstand in Wärme umgewandelt.

Relativer Encoder

Siehe „Inkrementalgeber“.

Wiederholbarkeit,

unidirektional

Die Abweichung in der Zielposition, wenn die Position mehrfach aus derselben Richtung angefahren wird. Dieser Wert kann ein zu großes Spiel überdecken.

Wiederholbarkeit, unidirektional

Die Abweichung in der Zielposition, wenn die Position mehrfach aus der anderen Richtung angefahren wird. Dieser Wert ist mest größer als die unidirectionale Wiederholbarkeit.

Auflösung

Die kleinste vom System messbare Bewegung. Wird bestimmt von der Elektronik, vom Encoder oder von mechanischen Gegebenheiten.

Die kleinste Entfernung, die eine Last in einem Schritt verfahren werden kann. Bei Servosystemen das kleinste Inkrement, produziert von einem optischen Encoder oder einem anderen Feedback.

Resonanz, mittlerer Bereich

Eine parasitäre Schwingung bei Schrittmotoren. Sie setzt meistens bei einer Drehzahl von 5 bis 15 Umdrehungen pro Sekunde ein und kann schnell zu einem Synchronisationsverlust (Blockieren) führen. Kollmorgen Schrittmotorantriebe unterdrücken diese Schwingungen.

Resonanz, primär

Schwingung bei Schrittmotoren. Bei unzureichender Dämpfung kann der Schrittbetrieb bei bestimmten Frequenzen Resonanzen in diesem System auslösen oder zum Mitschwingen mit dem Tisch oder der Last führen, was wiederum einen Synchronisationsverlust zur Folge hat. Dämpfung, Mikroschritte oder Rampen eliminieren das Problem meist.

Steigende Flanke

Eine steigende Flanke ist der Wechsel eines digitalen Signals von Low nach High. Auch positive Flanke genannt.

RJ-45

Steckverbindungstyp für Internet.

Rollneigung

Winkelabweichung von einer geradlinigen Idealbewegung, bei der sich der Positionierungstisch während des Verfahrwegs entlang der Achse um diese Achse dreht.

RS-232C

Übertragungsprotokoll (2 Draht, seriell) RS-232C spezifische Signalpegel, Datenformate, Übertragungsentfernung usw.

Laufzeit

Beschreibt den Betrieb eines Computerprogrammes, die Dauer seiner Ausführung.

Safe Torque Off (STO; sicher abgeschaltetes Moment)

Eine Sicherheitsfunktion im Verstärker, die das Drehmoment sicher abschaltet und damit den Neustart von Servos verhindert.

Sensor

Ein Sensor ist eine Art Wandler, der eine Energieart zu verschiedenen Zwecken in eine andere umwandelt, z. B. zur Übertragung von Messungen oder Informationen.

sercos®

 

Servoverstärker

Ein Servoverstärker wird benutzt, um elektrische Servomotoren zu betreiben. Er beobachtet Rückführsignale vom Motor und behebt Abweichungen vom erwarteten Verhalten.

Servomotor

Ein Motor, der Drehmoment proportional zum Strom produziert. Präzise Positionierung wird erreicht durch Steuerung des Motorstroms und der Motorspannung, zusammen mit präziser Positionsüberwachung durch Feedback Geräte.

Sollwert

Der Sollwert ist der von einem automatischen Steuerungssystem, z. B. einem PID-Regler angestrebte Zielwert.

Sinop

Sinop ist eine von Astrolab Runtime-Engine, die eine softwareseitige SPS und eine Antriebssteuerung über eine grafische Ansicht der Achsenbewegung inklusive Protokollmeldungen zur Verfügung stellt.

Softscope - Kanal

Softscope nutzt einen Kanal zur Erfassung der Entwicklung einer verknüpften Variable.

Softscope - Sonde

Ein Gerät, das integrierte Instrumente benutzt, um Messwerte von entfernten Stellen zu sammeln und an Steuerungen weiterzuleiten. Sonden können ihre Daten über Funk oder Kabel an Steuerungen oder andere Geräte übertragen, oder physikalische Muster sammeln und zurückbringen.

Softscope - Abtastung

Um die Entwicklung von Variablen zu erkennen, werden in bestimmten Intervallen Proben genommen. Die Genauigkeit der Spurbildung ist abhängig von der Erfassungsauflösung.

Die Abtastfrequenz muss mehr als doppelt so hoch sein wie die höchste Eingangssignalfrequenz. Dies ist die Nyquist-Frequenz. Theoretisch ist eine Rekonstruktion des Eingangssignals mit mehr als 2 Abtastungen pro Periode möglich. In der Praxis werden 10 bis 20 Abtastungen pro Periode empfohlen, um eine gründliche Signalanalyse zu gewährleisten.

Softscope - Zeitbasis

Die Zeitbasis dient zur Einstellung der Geschwindigkeit, mit der alle Linien für die einzelnen Kanäle gezogen werden. Die Kalibrierung erfolgt in Millisekunden pro Teilung.

Softscope - Spur

Die Spur ist die resultierende Kurve einer Variablenentwicklung über die Zeit, mit der größeren Distanz links und der kleineren Distanz rechts.

Blockierdrehzahl

Die maximale Geschwindigkeit die ein Schrittmotor erreichen kann. Diese Drehzahl ist abhängig von Motorinduktivität, Rampensteigung, angewandter Last sowie Spannung und Design des Servoverstärkers.

Start-/Stopp-Drehzahl

Die maximale Schrittgeschwindigkeit, die auf einen stationären Schrittmotor angewendet werden kann, ohne dass es zu einer Beeinträchtigung der Leistung kommt. Der Begriff bezeichnet auch die Schrittrate, von der ein Motor unverzögert gestoppt werden kann, ohne überzuschießen. Der Wert ist abhängig von Spindelteilung, Last, Verstärkerspannung/ -design und Motor.

Schrittbereich

Motor mit zwei oder vier Statorspulen und gezahntem Permanentmagneten im Rotor, der sich als Reaktion auf eine spezifische Folge von Änderungen der Spulenströme in einem kleinen Winkel bewegt.

Schrittmotor

Die Frequenz im Spulenstromwechsel oder der Eingangsimpulse beim Schrittmotor in Pulse/Sek oder Hertz. Bei Motoren mit 200 Schritten/Umdrehung ergibt sich durch Multiplikation der Vollschrittrate mit 0,3 die Drehzahl in U/Min.

Geradheit des Verfahrwegs

Abweichung von geradliniger Bewegung. Auch als horizontaler Auslauf bezeichnet. Dieser Fehler ist in der Regel auf einen Winkelfehler der Laufbahnen zurückzuführen.

SynqNet

SynqNet ist ein digitales Maschinensteuerungsnetzwerk. Aufbauend auf der 100BT Übertragungsschicht bietet SynqNet eine synchrone Echtzeitverbindung zwischen Antriebssteuerungen, Servoantrieben, Schrittantrieben, E/A-Modulen und benutzerspezifischen Geräten.

T.i.r.

Abkürzung für „Total Indicator Reading“, ein Maß für die absolute Gesamtabweichung von einem Mittelwert (im Gegensatz zu einem ± Wert, der die Abweichung von einem Nennwert angibt).

Wärmeausdehnung

Größen und Formänderung bei Temperaturveränderung. Die Größe der Veränderung hängt ab von der Teilegröße, der Temperaturänderung und vom Material.

Zeitstempel

Ein Zeitstempel ist eine Zeichenfolge, die das Datum und/oder die Uhrzeit eines bestimmten Ereignis angibt.

moment

In radialer Richtung wirkende Kraft, die typischerweise in Nm gemessen wird. .

Typumwandlung

Ändern eines Datentyps in einen anderen. Diese Umwandlung ermöglicht die Nutzung bestimmter Funktionen von Typenhierarchien. Werte aus einem stärker beschränkten Zeichensatz wie z. B. Ganzzahlen können in einem kompakteren Format gespeichert und später in ein anderes Format umgewandelt werden, um Operationen zu ermöglichen, die vorher nicht durchführbar waren, z. B. eine Division mit mehreren Dezimalstellen aus Gründen der Genauigkeit.

Es gibt zwei Arten von Typumwandlungen: implizit und explizit. Die implizite Umwandlung wird als Coercion bezeichnet. Die gebräuchlichste Form der expliziten Umwandlung ist das Cast oder Casting. Explizite Umwandlung können auch mit separat definierten Umwandlungsroutinen erreicht werden.

Geschwindigkeit

Eine Vektorgröße, deren Länge die Geschwindigkeit und deren Richtung die Bewegungsrichtung beschreibt. Beide Angaben werden benötigt. Übliche Maßeinheit ist m/s.

Wibu

WibuKey, entwickelt von der WIBU-SYSTEMS AG, dient dem Schutz von DMS-Software.

Taumeln

Ungleichmäßige/ruckartige Bewegung bzw. Drehung oder schwankende Seitwärtsbewegung.

Gieren

Gieren ist eine Rotationsbewegung um die Z-Achse, die rechtwinklig zur Verfahrachse steht. Bei Fahrt in X Richtung, erzeugt das Gieren einen Abbé Fehler in X und Y Richtungen.

Eine Winkelabweichung von der idealen geradlinigen Bewegung.

Nullwinkel

Mechanischer Nullwinkel der Rückführung = 0 Grad.