Befehlspuffer

Übersicht

Im Befehlspuffer-Eingangsmodus (Digitale Eingänge und Ausgänge) können Sie Werte für Parameter unter Verwendung eines Digitaleingangs ändern.

Der Servoverstärker verfügt über vier Befehlspuffer. Ein für den Befehlpuffer-Modus konfigurierter Digitaleingang ist mit einem Befehlspuffersatz verknüpft. Dies wird durch den Benutzer festgelegt (siehe Pfeil 1). In diesem Fall wird Befehlspuffer 1 verwendet.

Die Grafik unten veranschaulicht die Architektur der Puffer.

Verfügbare Buffer in AKD:

Bearbeitung der Befehlspuffer

Die Puffer sind standardmäßig leer. Jede Seite des Puffers kann maximal 128 Zeichen enthalten (inklusive Parameter und Wert). Über den Befehlspuffer-Editor können Sie die Befehlsfolge in den digitalen Eingangspuffer eingeben. Sie können die Befehlsfolge in den „Low“-Befehlspuffer (DIN.LCMDx) oder den „High“-Befehlspuffer (DIN.HCMDx) eingeben und diese Einstellungen im Servoverstärker speichern.

Öffnen Sie zum Bearbeiten des Befehlspuffers die Ansicht Digitale E/A und wählen Sie für Digitaler Eingangsmodus die Option 9 – Befehlspuffer.

 

Das Feld Param listet die verfügbaren Befehlspuffer auf. Wählen Sie die Nummer des gewünschten Befehlspuffers für den DIN. Diese Nummer bestimmt das Schlüsselwort DINx.PARAM. Wenn Sie mit der Maus über das Feld Param fahren, zeigt der Tooltipp den aktuellen Inhalt des „Low“- und des „High“-Befehlspuffers im Servoverstärker an.

Klicken Sie zum Bearbeiten des gewählten Befehlsspeichers auf Bearbeiten. Daraufhin erscheint der Bildschirm des Befehlspuffer-Editors.

 

Der Bildschirm des Befehlspuffer-Editors weist folgende Eigenschaften auf:

Schaltfläche bzw. Dialogfenster Beschreibung

Nummer des Befehlspuffers

ID-Nummer des Befehlspuffers (1, 2, 3, 4).

High-Befehlspuffer

Fügt eine Befehlsfolge zum Parameter des High-Befehlspuffers hinzu. Die Inhalte werden im Schlüsselwort DIN.HCMDx gespeichert. Sie können maximal 128 Zeichen sowie die Trennzeichen “;” an den Servoverstärker senden. Befehle müssen zeilenweise eingegeben werden. Beim Speichern im Servoverstärker werden die einzelnen Befehle in einer Zeile zusammengefasst und durch „;“ getrennt.

Low-Befehlspuffer

Fügt eine Befehlsfolge zum Parameter des Low-Befehlspuffers hinzu. Die Inhalte werden im Schlüsselwort DIN.LCMDx gespeichert. Sie können maximal 128 Zeichen sowie die Trennzeichen “;” an den Servoverstärker senden. Befehle müssen zeilenweise eingegeben werden. Beim Speichern im Servoverstärker werden die einzelnen Befehle in einer Zeile zusammengefasst und durch „;“ getrennt.

Ok

Speichert die Befehlsfolge im Servoverstärker.

Schließen

Schließt den Bildschirm und kehrt zur Ansicht Digitale E/A zurück. Wenn die Inhalte vor dem Schließen des Bildschirms nicht im Servoverstärker gespeichert wurden, erscheint folgende Meldung: „Die Befehle wurden geändert und nicht im Servoverstärker gespeichert. Möchten Sie ohne Speicherung der Änderungen schließen?“.

 

Befehle und Parameter werden in separate Zeilen eingegeben.Zwischen Parameter und Wert wird ein Leerzeichen gesetzt.

Ein Semikolon als Trennzeichen ist im Editor nicht erforderlich, sondern nur dann, wenn die Puffer im Terminal-Fenster bearbeitet werden.

Verhalten des Befehlspuffers

Digitaleingänge können den Status „High“ oder „Low“ aufweisen. Die Inhalte des Puffers werden an der steigenden Flanke der Statusänderung ausgeführt. Die Inhalte des Puffers werden je nach Startstatus des Digitaleingangs auch beim Einschalten des Servoverstärkers geladen. Bei der erstmaligen Konfiguration des Befehlspuffers wird dieser erst ausgeführt, wenn die erste Statusänderung des Digitaleingangs festgestellt wird.

Tipp: Setzen Sie den Digitaleingang nach Konfiguration und Test des Puffers auf den Status, in dem er sich beim Einschalten am häufigsten befinden dürfte. Speichern Sie die Parameter im Servoverstärker. Daraufhin wird der nichtflüchtige RAM mit dem Pufferspeicher synchronisiert, damit Sie beim Einschalten nicht die Werte ändern müssen.